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Jahresausflug 2014
30.08.2014 16:30 ( 2020 x gelesen )

Jahresausflug 2014

Wo der erste Düsenjäger startete

Der diesjähriger Ausflug  der Historischen Gesellschaft Bönnigheim führt am Samstag, den 6. September nach Leipheim und Günzburg. In Leipheim kehren wir in das Gasthaus zur „Blauen Ente“ ein. Mit großem ehrenamtlichen Engagement  wurde das Gebäude restauriert und ein lebendiges Museum eingerichtet. In der Stadtgeschichte erfahren wir, dass in Leipheim der erste Düsenjäger der Welt abhob. Eine weitere Abteilung ist dem Bauernkrieg gewidmet. Zum Mittagessen genießen wir selbstgebrautes Bier und selbstgebackenen Leberkäs. Danach besichtigen wir den vorbildlich sanierten Zehntstadel.

Foto: Das Schloss und Zehntstadel in Leipheim


Bei einem Rundgang durch die Stadt Günzburg lernen wir die interessante Geschichte kennen, die geprägt ist von mehr als drei Jahrhunderten römischer Kultur und von einer über 500jährigen Zugehörigkeit zum Hause Habsburg. Die prachtvolle Frauenkirche ist das barocke Hauptwerk von Dominikus Zimmermann vor dem Bau der Wieskirche. Ein liebevoll sanierter und weitgehend verkehrsberuhigter Stadtkern mit nahezu 200 Baudenkmalen begeistert. Abfahrt ist um 7 Uhr an der Parkstraße. Anmeldung unter 07143-22563. Gäste sind willkommen.

In der Blauen Ente von Leipheim

Die erste Station unseres Ausflugs war der Zehntstadel in Leipheim, das 1313 das Stadtrecht erhalten und heute 7000 Einwohner hat. Stadtbaumeister Mößle erläuterte die Sanierung dieses interessanten Denkmales, das an unsere Zehntscheune erinnert. Sie wurde 1583 erbaut und war einsturzbedroht. Mit dem riesigen Aufwand von 7,5 Mio. € wurde hier ein Bürgerzentrum geschaffen. Mit Unterstützung von Kreis, Land und Bund konnte es gemeistert werden. Auf den verschiedenen Ebenen sind eine Gaststätte, Bürgersaal, Büros und unter dem Dach der Sitzungssaal des Gemeinderates untergebracht. Das Kulturprogramm strahlt heute bis Ulm.

Das Gasthaus zur Blauen Ente wurde in 30000 ehrenamtlichen Stunden zu einem vorbildlichen Museum umgebaut. Neben der Stadtgeschichte mit dem Flugplatz Leipheim wurde vor allem der Bauernkrieg dargestellt. Die Mitglieder des Arbeitskreises haben auch die Brauerei wieder funktionsfähig gemacht, so dass zum frisch gebackenen Leberkäs das selbstgebraute Bier genossen werden konnte. Im Museum spürt man die Begeisterung der Mitarbeiter.

Am Nachmittag stand Günzburg auf dem Programm, das mit Schloss und Dominikus-Zimmermann-Kirche herausragende Denkmäler besitzt. Viele restaurierte Gebäude beeindruckten, wobei die Gedenkstätte an die Untaten des KZ-Arztes Mengele auch die jüngere Geschichte zeigte.  

Ein Abendessen im Hirsch in Gosbach beendete diesen erlebnisreichen Tag.

weitere Fotos finden Sie hier


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