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Schwäbisches Schnapsmuseum
10.08.2014 19:54 ( 2307 x gelesen )

Ausbau Schwäbisches Schnapsmuseum

Im Schwäbischen Schnapsmuseum Bönnigheim wird die Kulturgeschichte des destillierten Alkohols dargestellt. Die Entwicklung der Destillationstechnik ist im Erdgeschoss thematisiert. Hier ist mit zwölf Brenngeräten die Vielfalt von der kleinen Keramikbrennerei bis zur großen Verstärkerkolonne zu sehen, wie es sie in keinem anderen Museum in Deutschland gibt. Die Alkoholdestillation wurde um 1100 in Italien an der Universität von Salerno erfunden. Seither werden die Brenngeräte ständig verbessert, um reineren und hochprozentigeren Alkohol wirtschaftlicher herstellen zu können.

Im Foto montieren v.l. Erich Haug, Kurt Rembold und Rudi Arnold die Pistoriusbecken an den Brennkessel.



Im Erdgeschoss haben nun Mitglieder des Fördervereins Museum im Steinhaus die letzte Brennerei aufgebaut und damit den Ausbau komplettiert. Es handelt sich um eine Getreidebrennerei aus Rudersberg im Welzheimer Wald. Das besondere dabei sind Pistoriusbecken, in welchem die Alkoholdämpfe auf etwa 70 % verstärkt werden. Im Jahr 1817 hat Johann Heinrich Pistorius diese Verstärkereinrichtung erfunden, in denen der Wasserdampf verflüssigt wird, der Alkohol bleibt dampfförmig. Diese Erfindung revolutionierte die Alkoholherstellung.


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