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Tagung ehrenamtlicher Museen
13.10.2015 16:25 ( 1657 x gelesen )

Jahrestagung in Bönnigheim

Die Jahrestagung des Arbeitskreises ehrenamtlich geführten Museen im Museumsverband Baden-Württemberg fand in Bönnigheim statt.
Nicht nur das Sammeln, Bewahren und Ausstellen von Exponaten zur Ortsgeschichte verbindet die Geschichts- und Heimatvereine im Land Baden-Württemberg, sondern auch der Erfahrungsaustausch auf der Jahrestagung des Museumsverbands Baden-Württemberg, im Arbeitskreis der ehrenamtlich geführten Museen. In diesem Jahr hatten Bürgermeister Kornelius Bamberger und Kurt Sartorius, der Arbeitskreis-Vorsitzende der ehrenamtlich geführten Museen Baden-Württemberg und Leiter des Schwäbischen Schnapsmuseum Bönnigheim mit einem beachtlichen Veranstaltungsprogramm nach Bönnigheim eingeladen. 


Foto: Teilnehmer des Arbeitskreises ehrenamtlich geführter Museen Baden-Württemberg bei der Tagung in Bönnigheim



Kurt Sartorius berichtete über die Entwicklung der Museumslandschaft Bönnigheim seit Gründung der historischen Gesellschaft 1977. Heute sind das Schnapsmuseum in Steinhaus, das Museum Zander, das Museum Sopie la Roche und das Museum Arzney-Küche attraktive touristische Ziele mit hoher Publikumsresonanz. Die Tagungsteilnehmer, konnten sich im Anschluss an den Vortrag mit einer Führung durch das Schnapsmuseum im Steinhaus und einer Führung durch Bönnigheim ein Bild über die Museumslandschaft am Ort machen. Am Nachmittag berichtete Nicola Wilke, Restauratorin des Heidelberger Apothekenmuseums über die Restaurierung und Präsentation historischer Apothekenholzstandgefäße. Am Beispiel von gefassten Apothekerstandgefäßen wurde in anschaulicher Weise die Problematik von bemalten Holzgefäßen dargestellt. Die Präsentation gab Anlass zu vielfältigen Diskussionen über Problemstellungen bei der Verwahrung von gefassten Holzexponaten in den Museumssammlungen der Baden-Württembergischen Vereine. Ein Themenschwerpunkt des sich anschließenden fachlichen Austausches unter den Teilnehmern war u. a. die Auszeichnung „Vorbildliches Heimatmuseum“. Obwohl in den Kriterien die ehrenamtliche Museumsarbeit im Vordergrund steht, wurden auch hauptamtlich geleitet Museen ausgezeichnet. Ob die Einführung des Museumspreises Baden-Württembergvon der Toto-Lotto GMBH und dem Museumsverband Baden-Württemberg eine Verbesserung bringen wird, muss abgewartet werden. Die Idee der Einführung eines „wirklichen Ehrenamtspreises“, der Einreichungen von hauptamtlich geführten Museen zukünftig ausschließt, wurde besprochen. Die Jahrestagung 2016 verspricht wieder spannend zu werden.

Dr. Ruth Kappel


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